
Die Hobbys - oder besser Neigungen - nehmen kein Ende: hier mein sportliches. Wenn man das überhaupt so sagen darf, denn vielleicht ist es dann doch eher ein Spiel als ein Sport für mich. Unter den drei Hauptspielarten (Pool, Snooker, Dreiband) hat es mir die Variante Snooker besonders angetan. Aber auch Pool spiele ich sehr gerne.
Für alle Freunde dieses Sports, die zudem Nutzer eines Windows-CE-Handhelds sind, habe ich unter "Downloads Windows CE" eine schöne Demoversion von "Pocket-Billard" zu bieten.
Snooker ist leider bei uns nicht so sehr verbreitet wie Pool. Für jeden, den es interessiert, habe ich hier einmal in kürzester Form einiges dazu aufgeschrieben:
Der Spieler ist darauf bedacht, die weiße Kugel (Stoßkugel) zu "verstecken", wenn er selbst keine Möglichkeit mehr hat, Pluspunkte zu sammeln. Der Gegner darf dann den nächsten Stoß nur über das Spiel an die Bande fortsetzen. Die Regel sagt: "Ein Spieler ist snookered in Bezug auf eine Kugel, wenn er diese nicht direkt in gerader Linie anspielen kann..."
Gespielt wird mit 21 Kugeln, bestehend aus 15 roten, den "Farbigen" (schwarz, rosa (pink), blau, braun, grün, gelb) und einer weißen Kugel. Die "Weiße" ist die Stoßkugel (cue-ball).

Es gibt vor Spielbeginn den in der Zeichnung vorgeschriebenen Kugelaufbau. Die 15 "Roten" werden im Dreieck so aufgebaut, dass die Kugel an der Spitze, so nahe wie möglich an der "Pink" liegt, ohne diese zu berühren. Die "Weiße" wird innerhalb des Halbkreises beliebig positioniert. Zur Eröffnung hat der Spieler die "Roten" zu treffen. Versenkt er keine "Rote" in einer Tasche, spielt der Gegner aus der Position der "Weißen" weiter. Solange eine "Rote" auf dem Tisch liegt, muss zu Beginn einer Aufnahme diese angespielt werden. Wird eine "Rote" in eine Tasche gespielt, bekommt der Spieler einen Punkt und das Recht, einmalig auf eine "Farbige" zu spielen. Spielt er die "Farbige" in eine Tasche, wird ebenfalls der Wert der Kugel gutgeschrieben und die "Farbige" wird wieder an Ihren ursprünglichen Platz auf dem Tisch zurückgelegt. Danach muss wieder eine "Rote" angespielt bzw. versenkt werden usw..
Liegen keine "Roten" mehr auf dem Tisch, so werden die "Farbigen" nacheinander (nach aufsteigender Wertigkeit) versenkt. Zuerst die "Gelbe" und als letztes die "Schwarze".
Wertigkeit der Kugeln:
"Rote": 1 Punkt
"Gelbe": 2 Punkte
"Grüne": 3 Punkte
"Braune": 4 Punkte
"Blaue": 5 Punkte
"Pinkfarbene": 6 Punkte
"Schwarze": 7 Punkte
Begeht ein Spieler ein Foul, so werden dem Mitspieler dessen Strafpunkte gutgeschrieben. Die Strafpunkte bemessen sich nach der Wertigkeit der gefoulten Kugel, mindestens jedoch vier. Solange noch "Rote" im Spiel sind, muss der Spieler auf Anfrage des Schiedsrichters die Kugel, die er spielen will, ansagen. Ist diese Kugel beispielsweise "blau", dann ist der Spieler "on Blau". Er spielt diese an, berührt danach mit der "Weißen" die "Schwarze", und die "Weiße" fällt in die Tasche. Er hat somit ein Foul begangen und dem Mitspieler wird der Wert der blauen Kugel (5 Punkte) gutgeschrieben. Ist nach einem Foul der Spieler "snookered" in bezug auf alle "Roten", darf er eine "Farbige" benennen und sie anstelle einer "Roten" anspielen und versenken.
Es gibt einige Abweichungen von den allgemeinen Pool-Billard-Regeln. Zum Beispiel soll sich der Gegner nicht im Blickfeld des Spielers bewegen oder stehen. Sogenannte Durchstöße und Sprungstöße sind verboten. D.h. wenn die "Weiße" mehrfach berührt wird oder die Queuespitze an der "Weißen" verbleibt, wenn diese sich in Bewegung gesetzt hat, wird als Durchstoß bezeichnet. Von Sprungstößen spricht man, wenn die "Weiße" über andere Kugeln springt. Dafür gibt es Strafen. Mit Ausnahme von zwei "Roten" dürfen nie zwei Kugeln gleichzeitig angespielt und versenkt werden. Das Regelwerk nennt 18 Fouls und ihre Bestrafung. Gewonnen hat der Spieler mit der höheren Punktzahl.
Meine Billard-Links
Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln für alle Billardfreunde:
