Panflöten der Welt

!! Seite ist noch im Aufbau !!

Rumänien Die bei uns wohl bekanntesten Panflöten stammen in ihrer ursprünglichen Form aus Rumänien. Dort wurde das Instrument bereits in frühester Zeit in die Volksmusik integriert. Hauptkennzeichen der Rumänischen Panflöte ist ihre typische Form (siehe rechts) und der "Schuh" als untere Führung des Instrumentes. Die rumänische Flöte hat heute in der Regel 22 Rohre von g' bis g'''' und ist diatonisch in G-Dur gestimmt.
Südamerika Vor allem die Andenvölker haben die Panflöte in unterschiedlichsten Form zu einer eigenen Perfektion gebracht. Hier ist es vor allem die doppelreihig aufgebaute Zampona (sprich: "Zamponja"), die in einer sehr typischen Spielhaltung geblasen wird. Die Töne sind auf zwei Panflöten wechselweise angeordnet. Hier ein Beispiel für eine 13-tönige Zampona in G. Die obere Reihe ist die des größeren, die untere Reihe die des kleineren Flötenteils:

Spielt ein Spieler das Instrument allein hat er zwischen den beiden Panflötenreihen je nach Ton zu wechseln. Manchmal werden die beiden Teile des Instrumentes auch auf zwei Spieler verteilt. Getrennt aufgestellt ergeben sich so sehr interessante Stereoeffekte. Auf dem Bild unten: eine Gruppe mit Charrango, Gitarre und drei Zamponas.

 

China In China kommt mit der "Sheng" ein Instrument zum Einsatz, das ein Bindeglied zwischen Panflöte und Orgel darstellt. Die Rohre der Sheng sind wie bei der Panflöte aus Bambus hergestellt. Der Ton entsteht jedoch nicht durch Brechung des Luftstroms, sondern durch schwingende Metallzungen - ähnlich der Mundharmonika. Im Bild: zwei Sheng. Links eine einfache mit 17 Tönen, rechts eine größere mit 21 Tönen.