
Die nachfolgende Anleitung zum Üben ist natürlich kein Patentrezept. Sie kann und will nur einige Hinweise geben, wie Du sinnvoll üben kannst und Dir so hoffentlich manchen Frust ersparst. Wichtigste Grundregel: „Üben ist nicht Spielen!“
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1. |
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Übe jeden Tag. Lasse keinen Tag aus, auch wenn es vielleicht manchmal schwer fällt. Es lohnt sich.
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2. |
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Suche Dir eine feste Übezeit, z.B. immer vor dem Abendessen. So merkst Du besser, wenn Du mal nicht geübt hast.
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3. |
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Übe lieber täglich eine kurze Zeit (15 Minuten) als einmal eine lange Zeit. Du holst damit das verlorene Üben nicht auf.
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4. |
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Stelle Dir eventuell einen Wecker (oder eine Eieruhr) auf die entsprechende Übezeit.
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5. |
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Schau Dir vor dem Üben genau an, was Du üben willst. Nimm Dir ruhig Zeit Dafür. Du ersparst Dir dadurch vielleicht Übezeit
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6. |
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Teile das Üben in kleine Abschnitte und setze das geübte Stück erst zusammen, wenn die einzelnen Abschnitte gut klappen.
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7. |
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Schreibe Dir in die Noten (mit Bleistift), wie weit Du beim Üben gekommen bist und auch, wo Du Probleme hattest.
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8. |
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Übe nur das, was Du in einer Woche wirklich schaffst. Versuche nicht, immer alle Aufgaben zu lösen. Weniger kann mehr sein.
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9. |
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Wenn Du mal alleine gar nicht weiter kommst, rufe Deinen Lehrer an. Er hilft Dir ganz bestimmt weiter.
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10. |
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Ärgere Dich nicht über die lästige Übezeit, sondern freue Dich darüber, was Du auf Deinem Instrument nach dem Üben schon alles kannst. |
Bernward Hasselberg
© 1997
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